Category Archives: Black Community Hamburg

Repressive Strafverfolgung von Sista Oloruntoyin wegen des #BlackLivesMatter-Protests vor dem US-Konsulat am 5. Juni 2020

Liebe Grüße an alle,

wir möchten Euch darüber informieren, dass ein Strafverfahren gegen Sista Oloruntoyin von der Black Community Coalition of Justice & Self-Defence

am 03. Februar 2022, um 09:00 Uhr,

im Gerichtssaal 176

Amtsgericht Hamburg stattfinden wird

(Strafjustizgebäude/Criminal Justice Building, Sievekingplatz 3)
Sista Oloruntoyin (LaToya Manly-Spain) muss sich wegen des Vorwurfs der „Abhaltung einer verbotenen oder nicht angemeldeten Kundgebung und Demonstration trotz Verbots oder polizeilicher Aufforderung zur Auflösung nach § 26 Versammlungsgesetz“ verantworten. Am 5. Juni 2020 versammelten sich rund 5000 Demonstranten aus Solidarität vor dem US-Konsulat in Hamburg, um ein starkes Signal in die Welt zu senden. Wir sehen die juristische Kriminalisierung von Sista Oloruntoyin als einen Angriff auf die Schwarze Community in Hamburg und alle Protestierenden. Wir rufen alle zivilgesellschaftlichen Gruppen und Organisationen zur aktiven Unterstützung und Solidarität auf.

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Repressive prosecution of Sista Oloruntoyin for the #BlackLivesMatter protest in front of the U.S. Consulate on June 5, 2020

Greetings Dear All,

This is to inform that there will be a criminal court case against Sista Oloruntoyin of the Black Community Coalition of Justice & Self-Defence

on 03. February 2022, at 09:00 am,

at courtroom 176

Amtsgericht Hamburg

(Strafjustizgebäude/Criminal Justice Building, Sievekingplatz 3)

Sista Oloruntoyin (LaToya Manly-Spain) faces criminal charges for allegedly “holding a prohibited or unregistered manifestation and rally in spite of ban or police order to disperse in accordance with Paragraph 26 of the law on assemblies”. About 5000 protesters joined in solidarity to send a strong signal across the globe. We are seeing this juridical criminalisation of Sista Oloruntoyin as an attack on the Black Community in Hamburg and all protesters. We call on all civil society groups and organisations to come out in active support and solidarity.

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20. Jahrestag der Ermordung von Bruder Achidi John am UKE

20. Jahrestag der Ermordung von Bruder Achidi John am UKE

DE – EN (below)

PDF – Kundgebungsaufruf

Am 9. Dezember 2001 wurde unser Bruder Achidi John (Michael Paul Nwabuisi) am Institut für Rechtsmedizin des Hamburger UKE von Dr. Ute Lockemann und mehreren Polizeibeamten durch die Anwendung der Brechmittelfolter brutal ermordet. Bruder Achidi John wehrte sich in Todesangst gegen die zwangsweise Einflößung des Brechmittels Ipecacuanha und warnte seine Mörder*innen mehrfach und eindringlich mit den Worten: „I will die!“. Bruder Achidi John wurde von insgesamt 5(!) Polizisten brutal fixiert, während die Ärztin Dr. Lockemann mehrfach versuchte, eine Magensonde durch seine Nase einzuführen, um dann 30ml Brechmittel und 800ml Wasser zwangsweise in ihn hineinzupumpen. Als Bruder Achidi John durch das Einflößen dieser Menge an Flüssigkeiten in seine Lungen das Bewusstsein verlor, ins Koma fiel und starb, unternahmen seine Peiniger*innen nichts und unterstellten ihm stattdessen, er würde sein Sterben nur „simulieren“. Erst nachdem eine anwesende Medizinstudentin keinen Puls mehr fühlen konnte und intervenierte, wurde ein Reanimationsteam des UKE hinzugerufen, die sein Leben allerdings nicht mehr retten konnten. Bruder Achidi John wurde notfallmäßig zur intensivmedizinischen Alibi-Behandlung und zur Vertuschung der Nachweismöglichkeit der Einflößung des Brechmittels in seine Lungen noch 3 weitere Tage maschinell „beatmet“. Die behandelnden Intensivmediziner gaben der Anwältin der Familie zu verstehen, dass ihnen quasi ein Leichnam zur „Behandlung“ übergeben worden war. Am 12. Dezember 2001 wurde der Leichnam dann offiziell für hirntot erklärt und die Beatmungsmaschine abgestellt.

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Online-Infoveranstaltung Oury Jalloh 26. November 2021

Infoveranstaltung zum aktuellen Stand & Demo-Mobilisation zum 7. Januar 2022

 
Gemeinsame Infoveranstaltung der BLACK COMMUNITY Coalition for Justice & Self-Defence mit der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
 
Zoom-Online-Veranstaltung:
 
Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh (https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/) hat am 3. November 2021 ihr mittlerweile fünftes zivilgesellschaftlich beauftragtes Gutachten im Fall Oury Jalloh vorgestellt. Dieses Brandgutachten des renommierten britischen Brandforensikers Iain Peck von den Principal Forensic Services UK beruht auf den Erkenntnissen aus einer detailgetreuen Rekonstruktion der Situation in der Todeszelle Nr. 5 des Dessauer Polizeireviers am 7. Januar 2005 in einem originalgetreuen Zellennachbau dieser Zelle. Peck weist damit forensisch und wissenschaftlich fundiert nach, dass das Brandbild des 7. Januar 2005 nur unter Verwendung eines Brandbeschleunigers entstanden sein kann:
 

Oury Jalloh wurde von deutschen Polizisten gefoltert, ermordet und verbrannt

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Oury Jalloh wurde von deutschen Polizisten gefoltert, ermordet und verbrannt!

Oury Jalloh wurde von deutschen Polizisten gefoltert, ermordet und verbrannt!

EN – PDF_Oury Jalloh was tortured, murdered and burned to death by German police officers!

DE – PDF_Oury Jalloh wurde von deutschen Polizisten gefoltert ermordet und verbrannt!

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh hat am 3. November 2021 ihr mittlerweile fünftes zivilgesellschaftlich beauftragtes Gutachten im Fall Oury Jalloh vorgestellt. Dieses Brandgutachten des renommierten britischen Brandforensikers Iain Peck von den Principal Forensic Services UK beruht auf den Erkenntnissen aus einer detailgetreuen Rekonstruktion der Situation in der Todeszelle Nr. 5 des Dessauer Polizeirevieres am 7. Januar 2005 in einem originalgetreuen Zellennachbau dieser Zelle. Peck weist damit forensisch und damit wissenschaftlich fundiert nach, dass das Brandbild des 7. Januar 2005 nur unter Verwendung eines Brandbeschleunigers entstanden sein kann.

Nach fast 17 Jahren ist damit nun endgültig wissenschaftlich bewiesen, dass die Täter-Opfer-Umkehr der sog. „Selbstentzündungshypothese“ von Polizei, Justiz und Politik eine haltlose Verschwörungstheorie war und ist. Kein tatsächliches Beweismittel sprach jemals direkt dafür, aber viele direkt und indirekt dagegen. Ihre offenkundige Funktion bestand darin, die Täter*innen zu schützen und der Familie, den Angehörigen und Freund*innen, aber auch der Öffentlichkeit die Wahrheit über einen Mord vorzuenthalten. Die bis heute faktisch unbelegte Feuerlegung durch Oury Jalloh selbst ist eine nachweisliche Vorfestlegung der Ermittlungsbehörden, ohne die ihre Unterlassungen, Manipulationen und Vertuschungen in den bisherigen Ermittlungsverfahren im Fall überhaupt erst einen „Sinn“ ergeben. So waren es nicht die zuständigen Staatsanwaltschaften und Gerichte, die alle wesentlichen und heute bekannten Fakten des Falles ermittelt haben, sondern das zivilgesellschaftliche Engagement der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, die diese Fakten in 5 unabhängigen Gutachten und gemeinsam mit den Rechtsanwält*innen der Familie offengelegt und nachgewiesen hat.

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Institutioneller Rassismus in der Medizin

Aufzeichnung einer Podiumsdiskussion zum Thema „Institutioneller Rassismus in der Medizin: Perspektiven für Gesundheitserziehung, Patientenbefähigung und Rechenschaftspflicht“ vom 01.10.2021 im Rahmenprogramm „Politisches Denken & Kritisches Bewusstsein“, organisiert von der BLACK COMMUNITY Coalition for Justice & Self-Defence beim ALAFIA 2021 – Afrika Festival 

Panel:

Moderation Sista Oloruntoyin (BCCJSD und ARRiVATi-Community Care)                                                                                                 – Dr. med. Amma Yeboah (Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Psychodynamische Supervisorin – https://amma-yeboah.de/)                                                                 – Ngozi Odenigbo (Black in Medicine – Netzwerk für Schwarze Mediziner*innen – https://blackinmedicine.de/)                                 – Die Minga Katjomuise (Bundesfachnetz Gesundheit & Rassismus – https://www.gesundheit-und-rassismus.de/)                 – Daniel Manwire (Initiative in Gedenken an Achidi John)                 – Brother Mwayemudza (BCCJSD und ARRiVATi-Community Care) Continue reading Institutioneller Rassismus in der Medizin

Politisches Denken & Kritisches Bewusstsein

Rahmenprogramm der BLACK COMMUNITY Coalition for Justice & Self-Defence zum ALAFIA-AFRIKA FESTIVAL 2021

01. – 03. Oktober 2021 (bitte Corona 3G-Regeln beachten)

Politisches Denken & Kritisches Bewusstsein

Rahmenprogramm der

BLACK COMMUNITY Coalition For Justice & Self-Defence

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COMMUNITY MATTERS – An Educational Series for Wellbeing & Critical Consciousness

COMMUNITY MATTERS:

An Educational Series for Wellbeing & Critical Consciousness
 
Thursdays, 30. September, 07. October & 14. October. 2021 | 20:00 – 22:00 h CEST
ONLINE WEBINAR
With Sister Ankwetta B. Achaleke
 
!!! Registration mandatory required – pls mail to: academy@blackcommunitycoalition.de !!!
 
Introduction to GloBUNTU
 
“When you learn, teach.”
Dr. Maya Anglou
 
This 3-Part Webinar has been developed is for members of the Black Communities and all African and Afro-Diasporan groups and organisations. It is made up of three progressive interactive sessions. You will get the best out of it by attending all the sessions. The first two sessions are designed to prepare your mind for the final session, which is a facilitated brainstorming session intended to empower you to clearly recognise and express yourself and your needs within the community, without the fear of being judged or misunderstood.
 
The end goal is to assist you to become a vibrant, healthy, engaging and enabling community that sees, understands, respects and encourages the diversity of people, opinions, contributions and collaborations within the Black Communities.
 
Active participation €15 per Session|
All Sessions together for €35 only |
Passive participation €5 per Session |
Free for those with low income
 
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Session 1
Thursday, 30. September 2021 | 20.00h CEST
 
COMMUNITY MATTERS : Session 1 Identity | Self-Worth | Purpose (Facebook-Event)
We are more effective, impactful and fulfilled in life the moment we recognise and fully embrace who we truly are, and what we are worth.”
Ankwetta B. Achaleke
 
In this first session, we focus on core questions such as
Who am I REALLY?
What is my SELF-WORTH? and
What is MY ROLE within the community?
To do this we shall leverage on your multi-dimensional identities paying special attention on attributes such as immigrant, second generation, African, Person of African Descent, African European, Bi-racial etc. At the end of this session you would be able to redefine and recalculate the sum total of yourself- worth and identify ways on how you can best use it to serve yourself and the community.
 
When you know what you are truly worth, you know how to bring yourself to the table and when you know how and where to seat at the table, your presence alone makes all the difference.
 
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Session 2
Thursday, 7. October 2021 | 20.00h CEST
 
COMMUNITY MATTERS: Session 2 – The permission to heal (Facebook-Event)
As Africans and People of African Descent brandmarked as immigrants, we are all wounded souls who seek for some form of collective healing by organising ourselves in communities. The truth is that we can’t really honestly heal as a collective, until we the individuals who form these communities have consciously and proactively healed or at least given ourselves the permission to heal.”
Ankwetta B. Achaleke
 
With the knowledge of who you really are, the awareness of yourself worth and your purpose gained from the first session, this one will help you identify areas of your life as individuals and as a community that need personal and collective healing. The practical GloBUNTU Tools and Tips that come with this session will empower you to activate and accept your own healing, as well as help you learn how to proactively engage in and grow your healing as a collective. At the end of the session you will also be able to identify the intersections and overlapping between individual, community, historical/generational and or emotional pains that you need to let go to allow yourself to heal, unapologetically.
 
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Session 3
Thursday, 14. October 2021 | 20.00h CEST
 
COMMUNITY MATTERS : Session 3 – How to balance individual and Community Needs (Facebook-Event)
“In ever self-organised community, every voice counts, irrespective of how loud or gentle it is. The moment we learn how to listen to every one of our voices with respect, especially in moments of disagreement, we become stronger and with that we have an advantage over forces outside of our community “
Ankwetta B. Achaleke
 
This adjourning session is a GloBUNTU Facilitated Open Session in the form of an “African Palaver” or “Legotla”. The power of an African Palaver or Legotla session lies in the fact that it is probably the oldest and most participative leadership concept in the world. It is a bottom up concept that brings members of a community together and gives them the time and space to proactively listen to each other, with the ultimate goal of coming out with answers to their own challenges and questions. The beauty of this approach is the fact that when people are have the space to develop their own solutions, they have ownership over them. With that ownership they are in position to expand, extend and grow their solutions at their own pace, whenever needed and on their own terms and conditions. In other words, this concept helps people get to know themselves and their collective wisdom and strength much better. This in turn helps them to tap into their diverse expertise, experiences and strengths to develop their own survival strategies. This process makes them active and valuable members of the community.
 
The mission of this session is to encourage community members to use the knowledge and tools they learned from the two previous sessions to pinpoint and share their current challenges, expectations, opinions, fears, insecurities etc. The facilitation process will assist them to come out with enabling tools and tips that they can repeatedly use to better navigate their daily live as individuals and as a community during and beyond the current pandemic.

Memorial Procession and Ceremony for Sister IRIS MOORE

EN – DE↓

IRIS MOORE (WILKE)
Sunrise August 7, 1934 – Sunset July 15, 2021
It is with profound sadness that we announce on behalf of the family that Iris Moore (Wilke), beloved daughter, mother, grandmother, cousin, aunt, friend and Elder passed away in Hamburg on July 15, 2021 at the age of 86 years following a brief illness.

She will be lovingly remembered by her mother Etta Jones -102years, her children, Randy Wilson, Ampomah Koranteng and Radha Persaud, her grandchildren Marcus Koranteng, Ashanti Brittany, Kofi Koranteng, Tim Persaud, and Tom Persaud, as well as numerous other family members and friends
She is predeceased by her father, Dallas Smith.

IRIS MOORE (WILKE) was born in Brooklyn, New York, USA on August 7, 1934 to Etta Jones and Dallas Smith.
She received her formal training in singing and tap dance at the NBC studios in New York. As a young adult she performed with such renowned artists as Duke Ellington, Artie Shaw, and Ella Fitzgerald.
After high school, she studied economics at Brooklyn College and worked for more than 25 years at The State University of New York Health Science Center in Brooklyn, better known as Downtate Medical Center as head of personnel. Always keeping focused on being active as a Community Organizer and activist. She played a vital role in Pan African relations at the United Nations in New York and contributed greatly in Civil Rights, Public Service, Music and the Arts in both the USA and also in Germany where she migrated to in 1971 with her daughter Radha. In Germany, she worked as a business administrator in shipping and always kept her love for music. Giving numerous concerts, appearances on radio and television and mentoring many singers and actors.

Iris spoke out fervently against the injustices of Black people and as a historian, she regularly presented African-American history through readings, stories, and songs providing the Black youth with an accurate education and understanding of historical events.

In recent years, Iris Moore was a crucial voice for the Black Community movement against the murders of Black people in Hamburg.

FUNERAL SERVICE:
A private family funeral service will take place on

Thursday, August 5, 2021

FUNERAL ZOOM SERVICE:
A virtual funeral service will be held online

Saturday, August 7, 2021 at 6:00 p.m. (18.00h CEST),

by the Hamburg English Congregation in Hamburg, Germany.
Zoom-Link Virtual Funeral Service
Meeting ID: 810 6166 8399
Password: 430 528

MEMORIAL PROCESSION
In celebration of her Life and Legacy, a silent procession with Family, friends, members of the Black Community, and well wishers will take place on

Sunday, August 8, 2021 starting at the U-Bahn station MUNDSBURG at 11.00h CEST

Facebook-EventA MEMORIAL CEREMONY and RECEPTION

will follow at 12:00 noon at the AKONDA- Eine-Welt-Cafe´ Community Center, in Barmbek°Basch, Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg.

We will remember Iris with prayers, her eulogy, dedications, music, and refreshments.

Donations may be made directly to the Family at the reception.


DE

IRIS MOORE (WILKE)
Sonnenaufgang August 7, 1934 – Sonnenuntergang Juli 15, 2021

Mit tiefer Trauer geben wir im Namen der Familie bekannt, dass Iris Moore (Wilke), geliebte Tochter, Mutter, Großmutter, Cousine, Tante, Freundin und Älteste am 15. Juli 2021 im Alter von 86 Jahren in Hamburg nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist.

Ihre Mutter Etta Jones (102 Jahre), ihre Kinder Randy Wilson, Ampomah Koranteng und Radha Persaud, ihre Enkel Marcus Koranteng, Ashanti Brittany, Kofi Koranteng, Tim Persaud und Tom Persaud sowie zahlreiche andere Familienmitglieder und Freunde werden sie in liebevoller Erinnerung behalten.
Ihr Vater Dallas Smith ist bereits vor ihr gestorben.

IRIS MOORE (WILKE) wurde am 7. August 1934 in Brooklyn, New York, USA, als Tochter von Etta Jones und Dallas Smith geboren.
Ihre formale Ausbildung in Gesang und Stepptanz erhielt sie in den NBC-Studios in New York. Als junge Erwachsene trat sie mit so bekannten Künstlern wie Duke Ellington, Artie Shaw und Ella Fitzgerald auf.
Nach der High School studierte sie Wirtschaftswissenschaften am Brooklyn College und arbeitete mehr als 25 Jahre lang am State University of New York Health Science Center in Brooklyn, besser bekannt als Downtate Medical Center, als Personalchefin. Sie hat sich immer darauf konzentriert, als Community Organizer und Aktivistin aktiv zu sein. Sie spielte eine wichtige Rolle in den panafrikanischen Angelegenheiten bei den Vereinten Nationen in New York und leistete einen großen Beitrag in den Bereichen Bürgerrechte, öffentlicher Dienst, Musik und Kunst sowohl in den USA als auch in Deutschland, wohin sie 1971 mit ihrer Tochter Radha auswanderte. In Deutschland arbeitete sie als kaufmännische Angestellte in einem Schifffahrtsunternehmen, ohne ihre Liebe zur Musik aufzugeben. Sie gab zahlreiche Konzerte, trat in Rundfunk und Fernsehen auf und war Mentorin vieler Sänger*innen und Schauspieler*innen.

Iris setzte sich leidenschaftlich gegen die Ungerechtigkeit gegenüber Schwarzen Menschen ein, und als Historikerin vermittelte sie immer wieder afroamerikanische Geschichte in Form von Lesungen, Erzählungen und Liedern, um unserer Schwarzen Jugend ein genaues Bild und Verständnis für historische Ereignisse zu vermitteln.

In den letzten Jahren war Iris Moore eine wichtige Stimme für die Bewegung der Black Community gegen die Morde an Schwarzen Menschen in Hamburg.

TRAUERFEIER:
Eine private Beerdigung im Familienkreis findet am

Donnerstag, 5. August 2021 statt.

TRAUERFEIER via ZOOM:
Eine virtuelle Trauerfeier wird am

Samstag, 7. August 2021 um 18.00 Uhr (MESZ),

von der Hamburger Englischen Gemeinde in Hamburg, Deutschland online abgehalten.
Zoom-Link zur Online-Trauerfeier
Sitzungs-ID: 810 6166 8399
Kennwort: 430 528

GEDENKPROZESSION
Um ihr Leben und ihr Vermächtnis zu feiern, wird ein stiller Gedenkzug mit der Familie, Freunden und Mitgliedern der Black Community am

Sonntag, 8. August 2021 um 11.00 Uhr MESZ am U-Bahnhof MUNDSBURG beginnen.

Facebook-Event

Eine TRAUERFEIER mit EMPFANG findet anschließend ab 12.00 Uhr im AKONDA-Eine-Welt-Cafe´ im Barmbek°Basch, Wohldorfer Straße 30, 22081 Hamburg statt.

Wir werden Iris mit Gebeten, einer Trauerrede, Danksagungen, Musik und einem Imbiss gedenken.

Spenden können beim Empfang direkt an die Familie übergeben werden.