Category Archives: Spenden

Todesfall – Spendenkampagne für Emmanuel’s Familie_DE

https://www.gofundme.com/f/spende-fur-emmanuel-donations-for-emmanuel-rip

Liebe Freund*innen, Verbündete, Communities und Unterstützer*innen,

Mit gebrochenem Herzen teilen wir Euch die Nachricht von Emmanuel’s plötzlichem und unerwarteten Tod mit. Emmanuel – auch bekannt als Christopher Adma – war erst 38 Jahre alt und wurde von allen geliebt, die ihn kannten. Sein plötzlicher Tod in Hanstedt, Deutschland, nach kurzer Krankheit, hat eine Lücke in unseren Herzen hinterlassen. Emmanuel kam nach Europa auf der Suche nach einer besseren Zukunft, doch sein Leben wurde leider jäh verkürzt.

Emmanuels Tod hat seine Familie durch die nun fehlende Unterstützung in eine schwierige finanzielle Situation gebracht. Die Kosten für die Überführung seines Leichnams von Deutschland nach Nigeria sowie die Bestattungskosten sind erheblich. Wir möchten Emmanuel den Abschied geben, den er verdient hat und gleichzeitig seine trauernde Mutter unterstützen.

Jeder Beitrag wird einen erheblichen Unterschied machen und wird sehr gewertschätzt. Wenn Sie keinen finanziellen Beitrag leisten können, wäre es aber auch eine enorme Hilfe, wenn Sie diese Kampagne in Ihrem Netzwerk teilen. Unser Ziel ist es, insgesamt 7.000 Euro zu sammeln, um alle Kosten decken zu können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und möge Emmanuel in Frieden ruhen.

Aufrichtig,
ARRiVATi – Community Care e.V.
im Namen der Familie

demonstration in münchen – Justice for Johanna de sousa

Am Sonnabend, dem 26. November 2022 fand in München eine Demonstration für Aufklärung und Gerechtigkeit für Johanna DeSouza statt.

Schwester DeSouza befand sich im April 2022 in der Psychiatrie des Schwabinger Krankenhauses in München und wurde dort zwangsweise gegen ihren Willen behandelt. Sie beschwerte sich mehrfach über die gewaltsame Behandlung, bei der sie tagelang an Händen, Füßen und Rumpf fixiert wurde sowie über die starken Nebenwirkungen der ihr zwangsweise verabreichten Psychopharmaka.

Das Klinikpersonal verweigerte ihrer Mutter und einem Pastor den Besuch am Krankenbett und drohte stattdessen auch noch mit der Polizei zur Entfernung aus dem Krankenhaus.

Am 22. April 2022 kollabierte Johanna, nachdem ihr das Aufstehen zur Benutzung der Toilette erlaubt worden war und erlitt trotz Reanimationsversuchen und Verlegung ins Münchner Herzzentrum einen irreversiblen Herzstillstand.

Der Familie wurde die Durchführung einer unabhängigen Zweit-Autopsie zur Klärung der Todesursache verweigert. Ein zur Regelung der rechtlichen Angelegenheiten notwendiger Erbschein wurde der Familie monatelang vorenthalten.

Unser Redebeitrag (EN-DE) auf der Demonstration „Justice4Johanna“ am 26.11.22 vor dem Schwabinger Krankenhaus, in dem Johanna sterben musste:

Wir unterstützen den schmerzhaften Kampf der Familie für Aufklärung und Gerechtigkeit:

Petition „Johanna de Souza – Ihr plötzlicher Tod wirft Fragen auf, wir fordern Aufklärung!“ auf Change.org ⇨

Spendenkampagne „Gerechtigkeit – Justice for Johanna DeSouza“ auf GoFundMe.com ⇨

Mehr Informationen (DE-EN) ⇨ Justice for Johanna De Souza

JUNETEENTH Black Community Fundraiser 2022_EN

MUSIC IS WEAPON FOR RESISTANCE & SELF-CARE

We invite you to a 3-hour program of music, information, poetry and exchange!

SPREAD THE WORD – GET READY – COME ALONG
Celebrating Resilience and Liberation

On 19 June 2022

from 15:00 to 18:00

at Kampnagel (Hamburg)

FB_Event JUNETEENTH-Fundraiser BLACK COMMUNITY

The programme includes:

Keynote speech, Live music, Chants, performance, Traditional drum music, Video clips, Presentations, Live music and DJ

This fundraising event is part of our overall commitment and ongoing efforts for equality and justice through advocacy, public awareness, community care, empowerment and education.

Continue reading JUNETEENTH Black Community Fundraiser 2022_EN

JUNETEENTH Black Community Fundraiser 2022_DE

COMING TOGETHER ON JUNETEENTH

Wir laden Euch zu einem 3-stündigen Programm aus Musik, Information, Poesie und Austausch ein!

WEITERSAGEN – MITMACHEN – VORBEIKOMMEN

Wir feiern Resilienz und Befreiung

Am 19. Juni 2022
von 15:00 bis 18:00 Uhr

im Kampnagel (Hamburg)

Das Programm bietet Euch:

Keynote-Rede, Live-Musik, Chants, Performance, traditionelle Trommelmusik, Videoclips, Präsentationen, Live-Musik und DJ

Diese Benefizveranstaltung ist Teil unseres allgemeinen Engagements und unserer kontinuierlichen Bemühungen um Gleichberechtigung und Gerechtigkeit durch Lobbyarbeit, Sensibilisierung der Öffentlichkeit, Unterstützung in der Gemeinschaft, Empowerment und Bildung.

100 % der gespendeten Gelder werden für folgende Bereiche verwendet:

– Bildung und Rechtsberatung im Rahmen unserer Arbeit mit Familien und Angehörigen, die von Rassismus und struktureller Gewalt betroffen sind

– die Entwicklung und Ausbildung junger Menschen zur Schaffung von Chancengleichheit und Bildung in Schulen und in ehrenamtlichen Diensten für unsere Community

– unsere Arbeit mit marginalisierten Migrantengruppen

– Unterstützung unserer Arbeit zur medizinischen Beratung und psychologischen Betreuung von Hilfsbedürftigen

– Unterstützung unserer Arbeit mit Afrikaner*innen aus der Ukraine und anderen Drittstaatsangehörigen, denen kein Schutz gewährt wird.

Damit wir diese wichtige Arbeit auch in Zukunft fortsetzen können, brauchen wir vor allem mehr persönliches Engagement innerhalb unserer Community.

Spenden werden auf der Veranstaltung in bar oder auf GoFundMe entgegengenommen:

GoFundMe JUNETEENTH 2022 Black Community

Diese Veranstaltung ist Teil unseres allgemeinen Engagements, das wir mit allen Mitteln fortsetzen wollen, wozu auch die Kunst als eine Waffe des Widerstands und der Self-Care gehört.

Unsere erste Spendenaktion auf Kampnagel war eine Reaktion auf den Mord an Brother Tonou Mbobda im Jahr 2019. Die jahrhundertelange strukturelle Unterdrückung, die staatlich sanktionierte Gewalt und der systemische Rassismus, mit denen Schwarze Menschen konfrontiert werden, sind immer noch eine alltägliche Erfahrung in unseren Communities.

Wir dürfen nie vergessen, dass es noch so viel Arbeit zu tun gibt.

Wir hoffen, dass Ihr uns helfen werdet, die bevorstehende Spendenaktion bekannt zu machen, und danken Euch dafür herzlich!

Justice for Johanna De Souza

EN below

GERECHTIGKEIT – Justice for Johanna De Souza

München, Bayern, Deutschland April 2022 …

Schon wieder starb eine Schwarze Schwester in einem deutschen Psychiatrie-Krankenhaus …
Schon wieder erfolgte eine Zwangsbehandlung, die tödlich endete …
Schon wieder wurden die Beschwerden der Patientin über die starken Nebenwirkungen der Zwangsmedikation nicht ernst genommen …
Schon wieder wurden die Angehörigen nicht unmittelbar über die Zwangsbehandlung, die Notfallverlegung in ein Herzzentrum und den Tod der Patientin informiert …
Schon wieder soll ein „Herzinfarkt“ für den Tod der 34-jährigen Patientin verantwortlich sein …

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Spendenkampagne: Justice for Valérie – Solidarity for the Family

[DE siehe unten]

Solidarity funds to support Valérie’s family

 
 
It is with deep sadness that we announce the death of Valérie Iyobor on March 21, 2022 in Uelzen, Germany. Seven-year-old Valérie had been experiencing excruciating abdominal pain and started vomiting on Sunday. She was urgently presented to a pediatrician at the Hammersteinplatz Medical Care Center in Uelzen the following day.
However, the pediatrician sent the little girl home  recommending that the worried mother give her bananas to eat and water to drink. That very same day, however, little Valérie’s pain became increasingly unbearable and her condition progressively worsened, prompting her mother to call 112 for an ambulance. She was taken to the hospital and underwent emergency interventions, but unfortunately all efforts to save her life failed. The police informed the mother that the preliminary autopsy revealed the cause of death to be a ruptured appendix.

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Gerechtigkeit muss bezahlt werden, wenn sie offiziell nicht erwünscht ist

UPDATE unserer Spendenkampagne #JusticeForMbobda

https://www.betterplace.org/de/projects/70409-justiceformbobda

Liebe Community und Unterstützer*innen,

Zeit für ein Update – es hat sich einiges getan, worüber wir Euch gern berichten würden:

Am wichtigsten ist, dass wir Eurer Spendenhilfe mittlerweile ein forensisches Zweitgutachten aus London vorliegen haben, dass den Rechtsbeiständen der Familie zur Verfügung gestellt wurde. Dazu waren vorher entsprechend umfangreiche Übersetzungen von den relevanten Aktenbestandteilen erforderlich, die wir ebenfalls mit Hilfe Eurer Spenden finanzieren konnten. Da die Rechtsbeistände der Familie Beschwerde gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens einlegen und bei Abweisung derselben ein Klageerzwingungsverfahren anstreben, können wir das Gutachten leider noch nicht öffentlich zugänglich machen, da es im weiteren Verfahren noch Verwendung finden soll.

Zusätzlich sind wir aktuell auch noch im Kontakt mit deutschsprachigen Forensiker*innen, um einzelne Nachfragen weiter abklären zu lassen.

Aufgrund der aktuellen Situation eines eingestellten Ermittlungsverfahrens müssen die Kosten für die Arbeit der Rechtsbeistände im Klageerzwingungsverfahren weiter direkt von der Familie getragen werden – in einem ordentlichen Gerichtsverfahren werden die Auslagen dafür zunächst von der Justizkasse übernommen und dann wird später im Urteil eine Kostenentscheidung gefällt. Auch das ist Teil der Strategie der Vertuschung – Gerechtigkeit muss bezahlt werden, wenn sie offiziell nicht erwünscht ist!

Damit sind wir bereits mittendrin in der schlechten Nachricht dieser Neuigkeiten:

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anfang August das Ermittlungsverfahren im Fall Tonou Mbobda einfach eingestellt. Die formale Begründung: Ein „Mangel an Beweisen“ für ein strafrechtlich relevantes Verhalten der handelnden Mitarbeiter*innen des UKE. Der zuständige Staatsanwalt Lars Mahnke attestiert den Security-Mitarbeitern nicht nur ein „Notwehrrecht“ gegen den ‚aggressiven Angreifer‘ Tonou Mbobda, sondern darüber hinaus sogar noch eine „Lebensrettungsabsicht“, mit der sie ihn töteten.

Wir haben dazu am 11. August 2020 einen Offenen Brief veröffentlicht und zur Durchsetzung einer unabhängigen, zivilgesellschaftlich getragenen Untersuchungskommission mit Beteiligung der Familie und der BLACK COMMUNITY* aufgerufen:

https://blackcommunityhamburg.blackblogs.org/2020/08/11/einstellung-des-ermittlungsverfahrens-ist-ein-unglaublicher-justizskandal/

„Die unfassbare Einstellung des Ermittlungsverfahrens im Angesicht der aktuellen weltweiten Massenproteste der #BlackLivesMatter-Bewegung auch hier in Deutschland und auch hier in Hamburg ist ein Schlag ins Gesicht der trauernden Familie, unserer Black Communities hier in Hamburg und weltweit. Sie zeigt einmal mehr eindrücklich, wie berechtigt und notwendig diese Massenproteste sind und bleiben, weil Schwarze Leben auch hier in Deutschland weder zählen, noch einer angemessenen Strafverfolgung würdig erscheinen!“ …

Am 18. August 2020 hat dann der Wissenschaftsausschuss der Hamburger Bürgerschaft in einer Fortsetzung seiner Selbstbefassung zu dem Fall getagt und den Staatsanwalt sowie Verantwortliche des UKE ausgiebig Raum für deren Erklärungen und Ausreden gegeben – weder Vertreter*innen der Familie, noch unserer BLACK COMMUNITY* hier in  Hamburg waren dazu eingeladen …

Unsere Presseerklärung und einen Audio-Mitschnitt des Wissenschaftsausschusses findet Ihr unter https://blackcommunityhamburg.blackblogs.org/2020/08/20/presseerklaerung-zur-selbstbefassung-des-wissenschaftsausschusses-der-hamburger-buergerschaft-zur-einstellung-des-ermittlungsverfahrensaudio-mitschnitt-wissenschaftsausschuss-zur-klaerung-im-fall-tono/

„Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Hamburg zur Einstellung des Ermittlungsverfahrens ohne Anklageerhebung ist für uns als betroffene Black Community weder angemessen, noch nachvollziehbar. Die Verweigerung eines rechtsstaatlichen Gerichtsverfahrens zum gewaltsamen Tod eines Schwarzen Bruders verstärkt unsere Trauer um ihn und lässt die vielen offenen Fragen, warum er so hat sterben müssen und wie es überhaupt dazu kommen konnte, weiterhin unbeantwortet. Bruder Tonou Mbobda hat niemals in seinem Leben und trotz seiner Erkrankung niemals auch nur einen Menschen angegriffen oder verletzt. Die Entscheidung zur Einstellung der Ermittlungen steht in einer strukturellen Reihe der systematischen Verweigerung von Aufklärung und Gerechtigkeit, wenn die Todesopfer staatlicher und institutioneller Gewalt Schwarze Schwestern und Brüder sind. Diese Entscheidung ist erneute Beweisführung für die institutionsübergreifende Wertlosigkeit Schwarzer Leben hier in Deutschland, die von offizieller Hand immer wieder frei von Strafverfolgung getötet werden dürfen.“

Wir haben dazu eine ganze Reihe von Protestaktionen – am 12.8.20 vor der Staatsanwaltschaft Hamburg und auf dem Rathausmarkt Hamburg | am 14.8.2020 vor der Staatsanwaltschaft Hamburg | am 15.8.2020 auf dem Johannes-Brahms-Platz in unmittelbarer Nähe zu den Hamburger Staatsanwaltschaften und Gerichten | am 30.8.2020 erneut auf dem Hamburger Rathausmarkt – organisiert und durchgeführt. (s. dazu https://www.facebook.com/justiceformbobda/)

Aber nun wieder zu den guten Nachrichten:

Zur Etablierung einer zivilgesellschaftlichen Selbstorganisation gegen staatlichen und institutionellen Rassismus, aber auch zur strukturellen Unterstützung gesellschaftlich benachteiligter und diskriminierter Menschen unserer Community haben wir die

„Black Community Coalition for Justice & Self-Defense“

ins Leben gerufen, die sich neben der politischen Kampagnenarbeit für Aufklärung und Gerechtigkeit auch für Empowerment, Bildung und Community Care einsetzt.

Wir haben solidarische Unterstützung durch die Schwarze Europa-Abgeordnete Pierrette Herzberger-Fofana erhalten, die selbst erst im Juni von der Brüsseler Polizei rassistisch angegriffen und dafür auch noch angezeigt worden ist. Ihr Grußwort zu unserer Protestkundgebung am 30. August 2020 findet Ihr unter https://blackcommunityhamburg.blackblogs.org/2020/08/31/grusswort-von-frau-dr-pierrette-herzberger-fofana-mdep-ardi/

Darüber hinaus haben Student*innen und Wissenschaftler*innen der HAW Hamburg eine Offenen Brief an die Staatsanwaltschaft Hamburg verfasst, der von vielen Akademiker*innen deutschlandweit unterzeichnet worden ist: https://blackcommunityhamburg.blackblogs.org/2020/09/10/offener-brief-von-wissenschaftlerinnen-und-studentinnen-an-die-hamburger-staatsanwaltschaft/

Wir bitten Euch also alle weiter informiert und dranzubleiben und unsere Kampagne #JusticeForMbobda auch weiterhin tatkräftig und finanziell zu unterstützen, damit die Aufklärung des gewaltsamen Todes von unserem Bruder Tonou Mbobda nicht einfach so unter den institutionellen Teppich einer rassistischen Staatsraison gekehrt werden kann.

Folgt unserer Kampagne auch auf den Sozialen Medien:

Facebook: https://www.facebook.com/justiceformbobda/

Twitter: https://twitter.com/Justice4Mbobda

YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCl_qI2sxsFodWj0YjHn49Gw/videos

#TouchONE – #TouchALL

* BLACK COMMUNITY meint hier die politische Selbstorganisation der aktivistischen Gruppe, die u.a. die Kampagne #JusticeForMbobda organisiert und die Familie Mbobda unterstützt – die Großschreibung aller Buchstaben dient der Unterscheidung des allgemeinen Begriffes Black Community, der die Gesamtheit der Schwarzen Diaspora bezeichnet.

Gedenkfeier Tonou Mbobda: Dankeschön [DE, FR, EN, AR]

Liebe Mitstreiter*innen,

Liebe Unterstützer*innen,

anlässlich der bevorstehenden Beisetzung des getöteten Bruders TONOU MBOBDA sind wir erneut am 23.06.2019 im Internationalen Kulturzentrum KAMPNAGEL (Jarrestr. 20, Hamburg) zusammengekommen, um öffentlich und würdig Abschied von IHM zu nehmen. 

An diesem bewegenden Abend wurde in mehreren Redebeiträgen und mit zahlreichen musikalischen bzw. kulturellen Darbietungen an das Leben und den Tod von TONOU MBOBDA erinnert.

Wir danken allen Besucher*innen und Gästen sowie den zahlreichen solidarisierenden Einzelpersonen, Vereinen und Organisationen. Insbesondere danken wir:

  1. den Familienangehörigen für ihre Präsenz trotz der Trauer.
  2. Aretha Schwarzbach-Apithy für den starken Redebeitrag.
  3. den Vereinen (Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Afrika United Sport Club, Africa Unite Collective Study, Hajusom, CECAM e.V, Solidaritätsinitiative mit Black Community in Hamburg      der Kurdisch-Türkischen Gruppe) für die Unterstützung.
  4. allen Bands (The Light Family Band, PANTA, Angelina Akpovo & Yakuwumbu, Lampedusa Moongroove) für die Musik und Performances.

An dem Abend wurden 627,49 Euro an Spenden gesammelt.

Die Gedenkfeier, an der mehr als 300 Gästen teilnahmen, bekräftigte, wie auch die bisherigen Veranstaltungen, die große Resonanz, die der Fall TONOU MBOBDA in der breiten Gesellschaft findet. So eine Resonanz war, ist und wird ohne den Beistand von Schwestern, Brüdern, Mitstreiter*innen und Unterstützer*innen nicht möglich. Deshalb begrüßt die Black Community in Hamburg den bisherigen Beistand und appelliert an noch mehr Unterstützung. Denn der Weg vor uns ist noch lang.

Gemeinsam sind wir stark!

Gemeinsam sind wir unbesiegbar!

Lasst uns für einander kämpfen!

 

[FR]

Chèr*es sœurs et frères,

Chèr*es alliés et alliées, 

Chèr*es partisans et partisanes,

à l’occasion des funérailles prochaines du frère TONOU MBOBDA assassiné, nous nous sommes réunis de nouveau le 23.06.2019 au Centre Culturel International KAMPNAGEL (Jarrestr. 20, Hambourg) pour lui faire publiquement et dignement nos adieux.

Au cours de cette soirée très émouvante, la vie et la mort de TONOU MBOBDA ont été commémorées à travers de nombreux discours et performances musicales et culturelles.

Nous remercions tous les visiteurs et visiteuses, les invite(é)s ainsi que toutes les nombreuses personnes, associations et organisations solidarisantes. En particulier, nous tenons à remercier :

  1. les membres de la famille pour leur présence malgré le deuil.
  2. Aretha Schwarzbach-Apithy pour son discours émouvant.
  3. les associations et initiatives (Initiative à la mémoire d’Oury Jalloh, Afrika United Sport Club, Africa Unite Study Collective, Hajusom, CECAM e.V., Solidarity Initiative with Black Community in Hamburg du Kurdistan-Turquie Group) pour leur soutien.
  4. les bands (The Light Family Band, PANTA, Angelina Akpovo & Yakuwumbu, Lampedusa Moongroove) pour la musique et les performances. 

627,49 euros de dons ont été collectés à cette soirée.

La cérémonie de commémoration, à laquelle ont assisté plus de 300 personnes, ainsi que les événements précédents, a confirmé le grand intérêt que le cas TONOU MBOBDA a suscité dans le grand public. Un tel intérêt n´était, n´est et ne serai pas possible sans l´assistance des frères, sœurs, allie(é)s, partisans et partisanes. Ainsi la communauté noire de Hambourg salue le soutien apporté jusqu´á présent et lance un appel en faveur d’un soutien encore plus fort. En effet le chemin devant nous est encore très long.

Ensemble, nous sommes forts !

Ensemble, nous sommes invincibles !

Battons-nous les uns pour les autres !

 

[EN]

Dear sisters and brothers,

Dear fellow campaigners,

Dear supporters,

we gathered together again at the memorial service for our murdered brother Tonou Mbobda on 23.06.19 in the International Cultural Center KAMPNAGEL (Jarrestrasse 20, Hamburg) to say farewell to him publicly and dignifiedly.

On this soul-stirring evening, several speeches were delivered and numerous musical and cultural artists performed in remembrance of the life and death of TONOU MBOBDA.

We thank all visitors and guests as well as the numerous solidarity individuals, associations and organizations. In particular we thank:

  1. the family members for their presence despite their grief.
  2. Aretha Schwarzbach-Apithy for her powerful speech.
  3. the associations and initiatives (Initiative in memory of Oury Jalloh, Africa United Sports Club, Africa Unite Collective Study, Hajusom, CECAM e.V, solidarity initiative with Black Community in Hamburg and the Kurdish-Turkish group) for their support.
  4. the bands (The Light Family Band, PANTA, Angelina Akpovo & Yakuwumbu and Lampedusa Moongroove) for their musical and cultural performances.

That evening, 627.49 euros were collected in donations.

The commemoration, attended by more than 300 guests, as well as the previous related events, confirms the great resonance that the TONOU MBOBDA case finds in broader society. Such a response was, is and would not be possible without the assistance of sisters, brothers, comrades and supporters. That is why the Black Community in Hamburg salutes the previous assistance and appeals to even more support for the long path ahead.

Together we are strong!

Together we are invincible!

Let’s fight for each other!

 

[AR]

الأخوات والأخوات الأعزاء ،
 
زملائي الأعزاء 
 
أيها المؤيدين الأعزاء 
 
اجتمعنا مرة أخرى في الاحتفال التذكاري لأخينا المقتول تونو مبوبدا في 23.06.19 في المركز الثقافي الدولي KAMPNAGEL 
Jarrestrasse 20 , Hamburg 
 أن نقول له وداعًا علنيًا وبكرامة.
 
في هذه الأمسية المثيرة ، تم إلقاء العديد من الخطب وأدى العديد من الفنانين الموسيقيين والثقافيين في ذكرى حياة وموت الأخ تونو مبوبدا
 
نشكر جميع الزوار والضيوف وكذلك العديد من الأفراد والجمعيات والمنظمات التضامنية.
 
على وجه الخصوص نشكر:
 
أفراد الأسرة لوجودهم رغم حزنهم.
أريثا شوارزباخ-آبيثي بسبب خطابها القوي.
مبادرة الجمعيات في ذكرى Oury Jalloh ، نادي Africa United Sports ، Africa Unite Collective Study ، Hajusom ، CECAM e.V ، و المجموعة التركية الكردية لمبادرة تضامنهم من المجمتع الأسود في هامبورغ و شكر 
لفرقة The Light Family Band و PANTA و Angelina Akpovo و Yakuwumbu و Lampedusa Moongroove لعروضهم الموسيقية.
 
في ذلك المساء ، تم جمع 627.49 يورو من التبرعات.
 
ويؤكد الاحتفال الذي حضره أكثر من 300 ضيف ، بالإضافة إلى الأحداث السابقة ذات الصلة ، صدىًا كبيرًا تجده قضية تونو مبوبدا في المجتمع الأوسع. كان هذا الرد ، ولن يكون ممكناً ، دون مساعدة من الأخوات والإخوة والرفاق والمؤيدين. وهذا هو السبب في أن الجماعة السوداء في هامبورغ تحيي المساعدة السابقة وتناشد تقديم المزيد من الدعم للطريق الطويل إلى الأمام.
 
معا نحن اقوياء!
 
معا لا نُقهر !
 
دعونا نقاتل من أجل بعضنا البعض!
 
 
المس بلمسة واحدة
 
بركات الأجداد
 
المجمتع الأسود  في هامبورغ
 
المجتمع الأسود في ألمانيا
 
ل

Touch one – Touch all

 

Mit Segen der Ahnen*innen

Black Community in Hamburg 

Black Community in Germany

Pressemitteilung der Black Community Hamburg

Pressemitteilung der Black Community Hamburg

Hamburg, den 21. Mai 2019

Familie Tonou-Mbobda fordert sofortige Freigabe des rechtsmedizinischen Untersuchungsberichtes und eine zweite, unabhängige Begutachtung

Die Familie Tonou-Mbobda zeigt sich schockiert über die bereits in mehreren Medien veröffentlichten „vorläufigen“ Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen am UKE Hamburg sowie die Stellungnahme des Universitätsklinikums an den Senat der Universität Hamburg,
in denen ein „Herzversagen“ als Todesursache behauptet wird.
Sie betont, dass ihr bisher keinerlei körperliche oder „angeborene“ Vorerkrankungen des 34-Jährigen bekannt gewesen oder bekanntgemacht worden sind – insbesondere auch nicht durch das UKE selbst.

Es ist unakzeptabel, dass dem verantwortlichen Krankenhaus der vorläufige rechtsmedizinische Untersuchungsbericht offenbar vorliegt, während er den Angehörigen vorenthalten wird. Diese
fordern daher Transparenz durch die unverzügliche Vorlage aller bisher bekannten, offiziellen Untersuchungsergebnisse.

Aufgrund des bisherigen Verlaufes der Ermittlungen und der bekannten Stellungnahmen des UKE zu diesem Verlauf sowie dessen Ursachen und Verantwortlichkeiten hat die Familie ein begründetes Misstrauen in die von der Rechtsmedizin des UKE geleiteten Untersuchungen zu Todesursache und -umständen. Diese Umstände behindern bzw. beeinträchtigen den Trauer- und Verarbeitungsprozess der Angehörigen zutiefst.

Die Familie Tonou-Mbobda hat sich deswegen entschlossen, eine zweite und unabhängige Obduktion zu beauftragen, wofür die Vorlage der bisherigen ersten Untersuchungsberichtes erforderlich ist.
Die Black Community Hamburg unterstützt die Forderung der Familie Tonou-Mbobda zur Freigabe des vorläufigen Untersuchungsberichtes sowie der Durchführung von unabhängigen Untersuchungen und Expertisen im Fall.

Da die Kosten für der Expert*innengutachten erfahrungsgemäß erheblich sein werden, bitten wir um solidarische Mithilfe bei der Finanzierung dieser Kampagne durch Spenden.
Zur Unterstützung von notwendigen Untersuchungen zur Aufklärung des Falles hat die Black Community die Kampagne
#JusticeForMbobda ins Leben gerufen und in deren Rahmen eine
Spendenkampagne zur Finanzierung gestartet.

Black Community in Hamburg
blackcommunityhamburg.blackblogs.org
Facebook: Justice For Mbobda
www.betterplace.org/de/projects/70409-justiceformbobda

 


 

#SPENDEN – #DONATIONS – #DONS – Kampagne Tonou Mbobda

 

Die Black Community Hamburg hat einen Aufklärungs- und Rechtshilfefond mit einer offiziellen betterplace-Kampagne gestartet. Aus diesem Fond sollen einerseits die anfallenden Kosten für die Rechtsbeistände der Familie Tonou-Mbobda getragen und andererseits notwendige unabhängige Ermittlungen und Gutachten finanziert werden:

#JusticeForMbobda – betterplace.org
www.betterplace.org/de/projects/70409

Durch die Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. werden alle Spenden an diese Kampagne durch die Möglichkeit der Ausstellung einer Spendenbescheinigung auch steuerlich absetzbar sein.
Darüber hinaus ist durch die offizielle Spendenplattform #JusticeForMbobda der Black Community sichergestellt, dass alle Spenden ausschließlich und vollständig dieser Kampagne zur Verfügung gestellt werden können.

Spender*innen, die nicht über diese Plattform spenden, sondern dies per Überweisung tun möchten, spenden bitte an:
 
Förderverein der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. 
Bank für Sozialwirtschaft
BIC: BFSWDE33BER
IBAN: DE49 1002 0500 0001 2336 00 
Verwendungszweck: JusticeForMbobda
 
Spender*innen, die für die Beisetzung und Familienbelange spenden wollen, spenden bitte an:
 
Arca – Afrikanisches Bildungszentrum e.V.
Hamburger Volksbank
IBAN: DE77 2019 0003 0002 3720 10
Verwendungszweck: JusticeForMbobda
 
Wir sagen herzlichen Dank!
TOUCH ONE – TOUCH ALL!  Kein Vergeben – Kein Vergessen!